Weichenbau

Ich habe bei der Entwicklung des Gleisplans eine Reihe von Bogenweichen eingeplant, da diese einen sehr gefälligen und eleganten Gleisverlauf ermöglichen und darüber hinaus größere Gleislängen ergeben. Da es im Lenz-Programm jedoch (noch) keine Bogenweichen gibt, habe ich die Weichen von Old Pullman (USA) eingeplant, die ich direkt in den USA bestellt habe (beim europäischen Importeur waren die Weichen fast doppelt so teuer). Die Weichen haben einen Radius von 2100 bzw. 3200 mm.
Die Old Pullman-Weichen wurden als vormontierte Bausätze geliefert, man muss "nur noch" die vorgelöteten Profile mittels Spurlehren zusammen montieren. Dachte ich! Es war jedoch deutlich aufwändiger...
Die Herzstückspitze war stumpf, die angelöteten Radlenker zu schmal, die Weichenzungen lagen nicht sauber an... all diese Dinge konnte ich nicht in Ordnung bringen (siehe Die eigenen Fähigkeiten), dazu habe ich mir professionelle Hilfe geholt und zwar vom Weichen-Walter (Walter Völklein). Er hat mir die Bausätze zusammen gebaut und die mangelhaften Punkte überarbeitet.
Herr Völklein hat mir die Weichen auf Pertinaxschwellen gelötet geliefert. Ich habe dann die Schablone auf ein Holzbrett geklebt und dann die Holzschwellen
aufgeleimt. Zur Montage der Weichen habe ich diese mit Spurlehren fixiert und mit Schienennägeln befestigt. Eigentlich müssten die Dinger "Schienendrücker" heißen, ich habe sie nämlich mit einer
Flachzange eingedrückt und nicht genagelt.
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