Mein Weg zur Spur 0...

... vollzog sich ganz klassisch: die erste (Märklin-) H0-Eisenbahn mit 6 Jahren zu Weihnachten bekommen, jahrelang auf der kleinen Platte im Kreis gefahren, später sogar im Doppelkreis! In der frühen Jugend gabs dann die Reste einer großen Märklin-Bahn zu Weihnachten - mit Krokodil BR 44, E 18 und vielen, vielen M-Gleisen und –Weichen, ich war begeistert!
Aber dann kam Roco auf den deutschen Markt: die hatten Flexgleise und eine BR 215 für nur 59 DM! Und so wurde kurzer Hand alles verkauft und in einem Kellerraum die 1. stationäre Anlage in 2-Leiter-Gleichstrom geplant und gebaut. So wie die „richtigen“ Modellbahner! Die „kannte“ ich aus der MIBA, die ich seit den Siebzigern regelmäßig las.
In diversen Studentenbuden begann ich immer wieder mit dem Anlagenbau, der aber regelmäßig beim nächsten Umzug beendet war. Dann ein paar Jahre „Auszeit“ und der „Wiedereinstieg“, diesmal komplett digital. Ein Kellerraum mit einer großen Rund-um-Anlage mit klassischen Thema: 2-gleisige Hauptstrecke mit abzweigender Nebenbahn, Epoche III, PC-gesteuerter Schattenbahnhof mit ca. 20 Abstellgleisen und eine inzwischen ordentliche Fahrzeugsammlung!
Schon zu dieser Zeit entstand der Wunsch, eine große Spur 0-Anlage zu bauen. Das war allerdings in weiter Ferne, vielleicht mal als Pensionär, wenn man mehr Zeit hat. Doch dann kam alles ganz anders: ich brachte voller Stolz meine neueste Lok-Anschaffung von einer Börse mit nach Hause und stellte zu meinem Schrecken fest, dass diese schon in der Vitrine stand. Das war ein (Warn-)Signal: HP0! Ich wollte wieder „back to the roots“ – bauen und spielen! Sich intensiv mit den Details und einzelnen Fahrzeugen beschäftigen statt nur Unmengen an Fahrzeugen anzusammeln! Und so trat ich der Idee mit der Spur 0 schon etwas früher näher als geplant...
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